QI-FoKuS: Forschung für Konformitätsbewertung und Sicherheit

Quelle: BAM

Die Entwicklung und wirtschaftliche Bedeutung von Konformitätsbewertungen in Deutschland sind nicht zuletzt aufgrund unzureichender empirischer Daten bislang noch wenig erforscht.

Diese Lücke will QI-FoKuS mit Hilfe von Befragungen deutscher Unternehmen bzw. Konformitätsbewertungsstellen perspektivisch schließen.
QI-FoKuS Flyer 2021 (PDF)

QI-FoKuS wurde von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM),
Referat Akkreditierung und Konformitätsbewertung,
und der Technischen Universität Berlin (TU Berlin),
Fachgebiet für Innovationsökonomie unter Prof. Dr. Knut Blind initiiert.

Ein Netzwerk aus Qualitätsinfrastruktur-Institutionen und Industrieverbänden unterstützt unsere Initiative. Das Projekt wird aus Mitteln der BAM finanziert.

QI-FoKuS wird unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi).


QI-FoKuS soll das Zusammenwirken von Elementen der Qualitätsinfrastruktur verständlicher machen.

Mit QI-FoKuS soll es gelingen:

  • eine Datenbasis für neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Einflussfaktoren und Effekten in der Konformitätsbewertung und Akkreditierung zu schaffen,
  • Wirkungsmechanismen zu identifizieren
  • notwendige Veränderungen in Folge von technischen und ökonomischen Entwicklungen frühzeitig zu erkennen,
  • aktuelle Trends in Konformitätsbewertung und Akkreditierung und daraus resultierenden Regelsetzungsbedarf zu identifizieren, und
  • politische Entscheidungsträger, die Wirtschaft und die Öffentlichkeit durch datenbasierte Argumentationen zu Konformitätsbewertung und Akkreditierung fachgerecht zu informieren.
Grafik zur nationalen Qualitätsinfrastruktur

Grafik zur nationalen Qualitätsinfrastruktur

Quelle: BAM / TU Berlin

Im Rahmen der Initiative QI-FoKuS werden Daten mithilfe von Befragungen von Unternehmen, insbesondere Konformitätsbewertungsstellen, erhoben und ausgewertet. Die konzeptionelle Entwicklung der Befragungen, die Datenerhebung sowie die Datenauswertung und -aufbereitung erfolgt durch die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Technische Universität Berlin, Fachgebiet Innovationsökonomie, unter Professor Dr. Knut Blind, der das Deutsche Normungspanel (DNP) initiiert hat.

Sämtliche Angaben werden absolut vertraulich behandelt und im Rahmen statistischer Auswertungen ausschließlich anonymisiert weiterverwendet.

Nach Abschluss der Befragung werden die Ergebnisse zunächst exklusiv den Teilnehmenden der Umfrage zur Verfügung gestellt. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse wird anschließend öffentlich zugänglich gemacht. Die Daten sollen in geeigneter Form für Forschungs- und Beratungszwecke zur Verfügung stehen.

Entscheidungshilfen bieten

Die Ergebnisse unserer Analysen können nicht nur als Entscheidungshilfen für die Akteure in der Politik dienen, sondern sind auch für die Unternehmen, Konformitätsbewertungsstellen und die Deutsche Akkreditierungsstelle eine wichtige Unterstützung, um aktuelle und zukünftige Herausforderungen besser einschätzen und darauf reagieren zu können.