26.07.2016

Das EVPG setzt die Ökodesignrichtlinie in deutsches Recht um. Damit teilt es die Ziele der Richtlinie, die Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit der betroffenen Produkte zu verbessern. Die Regelung auf europäischer statt auf nationaler Ebene soll zu einer harmonisierten Gesetzgebung beitragen, um keine Handelshemmnisse aufzubauen. Da ein großer Teil der Umweltauswirkungen eines Produktes bereits bei seiner Entwicklung festgelegt werden, setzt die Richtlinie hier an (umweltgerechte Gestaltung, „Ökodesign“). Die eigentlichen Anforderungen an einzelne Produktgruppen werden in so genannten Durchführungsmaßnahmen festgelegt, somit bilden die Ökodesignrichtlinie und das EVPG nur einen Rahmen zur Umsetzung dieser Vorschriften.

EVPG Energieverbrauchsrelevante-Produkte-Gesetz

Die BAM als Beauftragte Stelle

Das EVPG nennt die BAM als Beauftragte Stelle, welche insbesondere für die Koordinierung der für die Marktüberwachung zuständigen Landesbehörden und für die Information der Öffentlichkeit zuständig ist.

In Deutschland ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) für die Umsetzung der Ökodesignrichtlinie zuständig.