27.08.2018

Die Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) hat zusammen mit weiteren Projektpartnern im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Vorhabens ein Verfahren zur „Bewertung von Emissionen aus Materialien für Museumsausstattungen“, kurz BEMMA, entwickelt.

In vielen Ausschreibungen für neue Museumsvitrinen ist das BEMMA Schema inzwischen als Standard gesetzt. Nach Meinung der eigenen Fachexperten ist nur damit im internationalen Maßstab die dauerhafte Grundlage für eine angemessene, nachhaltige und ökonomische Präsentation unseres kulturellen Erbes zu gewährleisten. Der letzte Workshop, der in der BAM zu diesem Thema durchgeführt wurde, hat eindrucksvoll gezeigt, dass das BEMMA-Schema auf breite Akzeptanz stößt. Gemeinsam mit dem Rathgen-Forschungslabor der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) will die BAM dieses wichtige Thema dauerhaft fachlich begleiten und weiterentwickeln.

Da im Bereich der Präventiven Konservierung grundsätzlich Kosten eine wesentliche Rolle spielen, richtet sich der nächste Workshop, der zum Thema BEMMA an der BAM am 28. September 2018 von 10:00 – 15:00 Uhr durchgeführt wird, daher an die Entscheider aus dem Bereich Kunst- und Kulturgut. Hier soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit Sie als Entscheider für dieses wichtige Thema aus dem Bereich der Präventiven Konservierung sensibilisiert werden können.

Wir laden Sie daher herzlich zum 10. N.i.Ke.-Workshop „Kunst- und Kulturgut für morgen bewahren – BEMMA! an der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) ein und hoffen auf rege Teilnahme!

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Anmeldung über nike@bam.de

Weitere Informationen / Hintergrund über BEMMA:
Die emissionsarme Vitrine im Fokus
Beschreibung des Untersuchungs- und Bewertungsverfahrens nach BEMMA

Focus on the Low-Emissions Display Case
Description of the BEMMA Investigative and Evaluative Procedure